MEDIZINISCHES PROJEKT

Die Tibetische Ambulanz in Bir

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Der humanitäre Verein Art’Tibet Cham Sem unterstützt die tibetische Ambulanz in Bir in Himachal Pradesh, Nordindien. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung der tibetischen Flüchtlingssiedlungen sowie der einheimischen indischen Bevölkerung vor Ort zu verbessern.
 
 

Bis heute erreichen immer noch Flüchtlinge aus Tibet Nordindien und schliessen sich auch tibetischen Siedlungen in Bir und Umgebung an.
Diese tibetischen Siedlungen haben sich inmitten der einheimischen indischen Bevölkerung gebildet. Heute lebt eine Gesamtbevölkerung von insgesamt etwa 10.000 Einwohnern, mehrheitlich Tibetern in Bir. Mit seinen acht traditionellen buddhistischen Klöstern in diesem Ort und insgesamt 3 000 Mönchen und Nonnen versucht die tibetische Gemeinde in Bir, ihre Kultur und Sprache zu erhalten.

Unter der Leitung der tibetischen Exilregierung mit Sitz in Dharamsala, sorgt das tibetische Pflegepersonal der Ambulanz für die medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung des Ortes, im besonderen für die Tibeter mit ihren Schulen und einem Altersheim sowie für die zahlreichen Mönche und Nonnen.

 
 

Der Arzt und die beiden Krankenschwestern der Ambulanz praktizieren ausschliesslich allopathische Medizin. Dies beinhaltet u.a. Impfungen nach indischem Standard, Mutter- und Kindvorsorge sowie Prävention und Behandlung von Tuberkulose und Hepatitis B.

Im Durchschnitt werden täglich 30 Patienten in der tibetischen Gesundheitsstation behandelt. Krankenschwestern und Arzt machen ebenfalls zahlreiche Hausbesuche zu Patienten, die nicht in die Gesundheitsstation gelangen können. Der Arzt behandelt rd. 8 000 Patienten jährlich und überweist ausserdem 3 000 Patienten in ein Krankenhaus.
Mittellosen Patienten gewährt die tibetische Ambulanz ärztliche Behandlung und Medikamente kostenlos. Zu dieser Patientengruppe gehören nahezu alle Flüchtlinge sowie Mönche und Nonnen und viele Inder.

 
 

Das Stationsgebäude mit zwei Etagen dient nur im Erdgeschoss der ärztlichen Ambulanz, im ersten Stock wohnen die Mitarbeiter mit ihren Familien.

Zur Zeit besteht die medizinische Einrichtung aus mehreren Räumen, einschliesslich zwei Konsultationsräumen und einem Untersuchungslabor, einem Büro sowie einem Medikamentenvorratsraum. Gegenwärtig verfügt die Ambulanz noch nicht über eine dringend benötigte Notfallaufnahme noch über Krankemhausbetten. Ausserdem wird dringend ein Krankentransportwagen gebraucht.

 
 

Das nächste Krankenhaus mit Notfallaufnahme und Entbindungsstation befindet sich im 30 Kilometer entfernten Palampur. Nur wenige Tibeter oder Inder verfügen über ein eigenes Auto.

Dieses Projekt wird von der deutschen medizinischen nichtstaatlichen Organisation INTERPLAST unterstützt. Art’Tibet Cham Sem dankt hierbei insbesondere dem Einsatz von Dr. André Borsche und Dr. Petronela Monticelli-Mayer.

Die tibetische Ambulanz benötigt dringend den Ausbau eines gut ausgestatteten Operationsraumes, einer Entbindungsstation sowie mehreren Patientenzimmern.

Das benötigte Equipment :

1 OP-Tisch : 10 000 €
4 Operationsleuchten : je 2 000 €
1 Elektrokauter : 3 000 €
1 Anästhesiegerät mit Sauerstoffkonzentrator : 5 000 €
3 Transportliegen : je 3 000 €
1 Sterilisator : 5 000 €
Chirurgische Instrumente : 20 000 €
1 Vitalmonitoring : 5 000 €
6 Krankenhausbetten je 1 000 €
1 Wechselstromgenerator : 2 000 €
1 Klimagerät : 3 000 €
4 Instrumententische : je 800 €
4 Infusionsständer je 400 €
2 Infusionspumpen je 700 €

 
 
 
 
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Hier: Interview mit der Ärztin der tibetischen Ambulanz, ganze Länge, 7 Minuten

 
 
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