BILDUNGSPROJEKT

Das Internat in Manali

Hier spenden und Kindern helfen
 
Diese Schule befindet sich im Vorgebirge des Himalaya, im Tal von Kullu, wenige Kilometer von der Stadt Manali entfernt. Die Region heisst Himachal Pradesh und liegt im Süden von Ladakh. Das Internat beherbergt 290 Kinder, in gleicher Anzahl Jungen wie Mädchen, sowie ein Kollegium von 23 Lehrern.
 
 

Diese aussergewöhnliche Einrichtung mit ihrer besonderen erzieherischen und menschlichen Qualität hat zum Ziel, Kinder aus den ärmlichsten Familien Nordindiens und Ladakhs kostenlos Schulbildung sowie Unterbringung im Internat zu gewähren. Es verfolgt dieses Ziel im Sinne des Friedens und allgemeiner Kameradschaft. Als Söhne und Töchter von Nomaden und Bauern, hätten die meisten Kinder dieser Region ohne dieses Internat nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.

Das Team von Art’Tibet Cham Sem war sowohl von der beispielhaft selbstlosen Einstellung der Leiterin berührt wie auch von der Haltung der Nächstenliebe und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft, die den Kindern vermittelt wird. Art’Tibet Cham Sem beschloss daher 2004, diese Erziehungsarbeit langfristig zu unterstützen.

Diese Schule erhält vom indischen Staat nur sehr wenig Subventionen und hat deshalb seit ihrer Gründung viele Schwierigkeiten zu überwinden. Damals noch in kleinem baufälligen Gebäude untergebracht (s. Video weiter unten), übernahm eine englische Stiftung die Finanzierung eines Neubaus für 500 Internatsschüler, der 2010 fertiggestellt wurde. Die neue Schule mag von aussen gesehen luxuriös wirken, dieser Eindruck trügt jedoch. Das Leben im Internat ist sehr bescheiden und Palki, die Direktorin hat es schwer, die Schule « über die Runden » zu bringen.
Es gibt noch viel zu tun, bevor für die Kinder eine minimale Wohnlichkeit erreicht ist, die notwendig ist, um ihnen ein annehmbares Schulalltagsleben bieten zu können.

 
 

Die 4jährigen Kinder bis 16jährigen Jugendlichen bewohnen das Internat in Manali durchgehend vom 1. September bis zum 30. Juni jeden Jahres. Bei Schulanfang werden sie von ihren Eltern begleitet und müssen dabei die Gebirgsketten überwinden, die sie von Manali trennen.

Der einzige Besitz der Schüler ist ihr kleiner Koffer. Sie wissen, dass sie ihre Eltern erst im Juni des kommenden Jahres wiedersehen werden, da die Entfernung zwischen ihnen und ihrer Heimat zu gross ist und das Klima des Himalaya eine Bergüberquerung im Winter unmöglich macht.

Diese Kinder sind bereit, grosse Anstrengungen auf sich zu nehmen, um hier eine Ausbildung zu erhalten, die ihnen ihre Eltern ohne diese Schule niemals ermöglichen könnten.

Unser Verein vermittelte erst einen Musiklehrer und später einen Yogalehrer für eine gewisse Zeit nach Manali, welche uns nach ihrer Rückkehr berichteten, mit welcher Hingabe und Leidenschaft die Kinder dort lernen, und wie die Älteren dabei die Jüngeren unterstützten. Der Lehrplan bietet Unterricht von der ersten bis zur vorletzten Klasse der Oberschule, das Abiturjahr muss in einem staatlichen indischen Gymnasium abschlossen werden.

 

 

Wie im allgemeinen üblich, werden in der Manali-Schule die Fächer Mathematik, Biologie, Physik, Englisch aber auch Sanskrit (die Schriftsprache Indiens), Hindi (die Wortsprache Indiens) und Tibetisch (die Muttersprache der himalayischen Länder dieser Gegend) gelehrt. Sport und Tanz, vor allem die traditionellen Tänze, haben ihren Platz im wöchentlichen Stundenplan. So auch das Fach Religion : Ein Mönch führt die Kinder in buddhistische Lehren ein, und jeder Tag beginnt mit Gebeten, die von allen geschätzt werden.

Unterricht ist nicht alles: Was die nötige Nähe und Zuwendung angeht, kümmern sich acht « Omis », ältere Frauen um die Kinder und geben ihnen liebevolle Fürsorge, die sie von ihren weit entfernten Eltern entbehren. Unsere Patinnen und Paten wissen, dass auch sie einen ganz besonderen Platz im Herzen ihrer Patenkinder einnehmen !

Im Laufe der Zeit und dank der tatkräftigen finanziellen Unterstützung unserer Spender, Patinnen und Paten, freuen wir uns über die einzelnen Massnahmen, welche die Entwicklung dieses wichtigen Projektes fördern : Kauf von Schulmaterial, Büchern und Medikamenten sowie die Sicherstellung einer ärztlicher Betreuung und die Beteiligung am Lebensmittelbudget für die Versorgung der Schüler. Durch die ehemalige und dankenswerte Unterstützung der englischen Stiftung Grésigny konnten mehrere wichtige, aufwendige Gerätschaften für das Internat angeschafft werden : Eine Heizung für den Klassenraum der Jüngsten, einen neuen Stromgenerator für das Schulgebäude, eine Bibliothek und anderes.

 
 

Ein Allgemeinarzt besucht regelmässig das Internat zur Untersuchung der Schüler, und eine Krankenschwester wurde sogar voll angestellt.
Bis heute werden aber noch ständig freiwillige Zahnärzte gesucht, die den Internatsschülern dort gern für bestimmte Zeit Zahnkontrolle und -behandlung anbieten möchten. Regelmässige Pflege und und Behandlungen sind unverzichtbar und deshalb appellieren wir auch an Ihre professionelle Hilfe in diesem Bereich.

Ausserdem würde Art’Tibet Cham Sem gern künftig zunehmend Schulabgänger unterstützen, welche nun eine Berufsausbildung beginnen möchten. Wir mussten feststellen, dass die Schüler nach Abschluss ihrer Schulzeit mangels finanzieller Mittel und Möglichkeiten oftmals in das Nomaden- und Bauernleben ihrer Eltern zurückkehren oder sich bei der indischen Armee verpflichten. Mit einer Berufsausbildung wären sie allerdings eine echte Bereicherung für ihre Gesellschaft ! Wir rufen deshalb auf, auch solch junge Menschen zu fördern, die anschliessend studieren oder eine Ausbildung beginnen möchten.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie mehr über diese Kinder und Jugendlichen erfahren möchten.

Ihre Spende ist kostbar !
 
 
Warum Pate werden ?
Monatliche Spenden helfen, unsere Aktionen und Hilfen mittel-und langfristig zu planen !
Sie erlauben dem Verein regelmässige Einnahmen, die so zielgerichtet an seine Projekte weitergegeben werden können. Mit einer Patenschaft tragen Sie massgeblich zur optimalen Versorgung dieser Kinder bei.
Hier spenden